Gerechtigkeit bei Arbeit und Vermögen
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Mit zunehmendem privaten Reichtum/Vermögensansammlung steigt im gleichen Ausmaß die Staatsverschuldung. Mir war der Zwangszusammenhang nicht ganz klar. Damit ausreichend Geld für Kredite im Umlauf ist, damit Unternehmen etwas produzieren können, müssen ausreichend viele Menschen privat Schulden machen. Tun die das nicht, springt der Staat mit Staatsverschuldung ein. Sonst steht nämlich die Mühle der Wirtschaft, wenn alle Kredite zurückbezahlt wurden. Wenn also heute vermögrnde Menschrn - wie so gerne - auf Staatsverschuldung schimpfen, und mehr privat/weniger Staat fordern, dann verdanken die ihren Reichtum 1:1 den Staatsschulden. Anders ausgedrückt, das private Vermögen der einen sind die Staatsschulden aller. #Schuldgeld und doppelte Buchführung auf "groß" Und wenn Personen oder ganze Staaten "überschuldet" sind, werden sie vom Kreditwesen abgekoppelt. Dann geht gar nix mehr. Dass sich Staaten aber verschulden müssen, oder auch Einzelpersonen, damit überhaupt Geld im Umlauf sein kann, ist systemimmanent. Und dass immer mehr ihre Schulden nicht mehr begleichen können, ist Teil des Pyramidenspiels. In diesem Film wird nur das Schuldgeld behandelt. Von Zinsen und Zinseszinsen ist noch gar nicht die Rede...
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Graves Wertemodell - Value System - Spiral Dynamics
Ich verlinke diese Beitrag deswegen hier, weil ich denke, dass die Gedanken hinter dem Graves Values System durchaus wert sind, betrachtet zu werden. Sie sind mit eine Ursache dafür, dass Gesellschaftssysteme so sind wie sie sind, und dass Vermögen und Arbeit "ungerecht" verteilt sind.

  • Jakob
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Schuldgeld
Ich mache mir seit der Asset- und infolge Banken- und infolge Wirtschaftskrise Gedanken über das System, in dem wir leben. Seit das Geldsystem auf ein Schuldgeldsystem (Fiat money) umgestellt wurde, wächst die Geldmenge exponentiell an. Einerseits hat uns im Westen genau das den Wohlstand, aber auch die Schuldenfalle gebracht. Jeder einzelne Euro den ich am Konto oder in der Geldbörse habe, hat einst jemand als Kredit aufgenommen, den dieser Mensch mit Zinsen zurückbezahlen muss. Spare ich mir ein paar dieser Euros und lege sie auf mein Bankkonto, kann die Bank diese Euros 5x (fünf!) Verleihen und mit vielen Zinsen zurückverlangen... und mir dann einmal mit wenigen Zinsen zurückgeben. Als Sparefroh gibts schon seit einiger Zeit kaum noch bis sogar negative Zinsen... anstatt den Banken das mehrfache Verleihen von Spareinlagen zu verbieten. Soweit so gut. Weil ich von einem Kredit mehr zurückbezahlen muss, als ich ausgeliehen habe, muss jemand anderer um diese Zinsen von mir einen größeren Kredit aufnehmen. Sonst krieg ich ja das Geld nicht zusammen, um es der Bank zurückzugeben. Oder ich beute mich selbst, oder eine Ressource der Erde aus (oder beides). Und wenn ich es nicht mache, macht es jemand am Ende der Kette. Nicht weil der will, sondern dazu gezwungen wird und werden kann. Die Zinsen sind also die erste, Haupt- und einzige Ursache für Sklaverei und Weltzerstörung. Zinsgeld gabs und gibts schon in anderen als kapitalistischen Systemen. Auch Feudalgesellschaften und kommunistische Systeme arbeiteten teilweise mit Zinsgeld. Das Schuldgeldsystem war nur noch ein Turbo aufs Zinsgeld. Wenn also die Geldmenge immer mehr wird, wird auch die Schuldmenge immer mehr. Vermögen, (im Sinne "ich vermag etwas zu tun") wandert in immer weniger Hände. Immer mehr Menschen haben kein Vermögen mehr, um ihre Schulden abzuarbeiten. Sie müssen in die Selbstausbeutung. Wenn Vermögende so viel Vermögen haben, alle Ressourcen zu besitzen und zu verteidigen, haben immer mehr keine Möglichkeit mehr, außer sich selbst und unter Androhung und Ausübung von Gewalt die Natur auszubeuten... um ihre Schuld abzuarbeiten. Über solcherart Sklaven wandert Vermögen aus Ausbeutung natürlicher Ressourcen direkt in das "Vermögen" des "Vermögenden". Sie besitzen Wälder, Länder, Fabriken, Immobilien und in Wahrheit auch Menschen. Sowohl Sicherheitskräfte als auch Arbeiter. Zinsgeld und Schuldgeld ist also nur ein/das Werkzeug zum Schaffen und Erhalten eines Feudalsystems. Wir sind meiner Meinung nach mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo eine kritische Masse realisiert, die angehäuften Schulden nie mehr zurückbezahlen zu können. NIE mehr. Und jetzt grht der Spaß in der Feudalgesellschaft erst recht los. Sie finanzieren sich xenophobe und nationalistische Parteien, die die verunsicherten Menschen bei Urängsten packen, weil sie den Zusammenhang von Zins und ihrem Unheil nicht verstehen können. Sündenböcke funktionieren seit Menschengedenken immer. Und weil wir so tief im Anus des Feudalismus stecken, werden wir weder eine Verkehrswende, noch eine Energiewende noch eine gerechte Verteilung des Vermögens noch die Beschränkung des Klimawandels schaffen. Vorher übernehmen die Rattenfänger von rechts die Macht. Aber das Zinsgeld wird bleiben.
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Gesellschaftswissenschaftler Oliver Nachtwey im Talk mit Barbara Tóth beim Wiener Stadtgespräch. Oliver Nachtwey forscht im Bereich von Ökonomie, Sozialem und Politik. Für die Zeit nach der Pandemie diagnostiziert Nachtwey ein neues Klassenbewusstsein der Systemerhalter und er sieht die Chancen auf einen ökosozialen, investiven Staat. Einleitende Worte spricht Raimund Löw.

Gerechtigkeit bei Arbeit und Vermögen
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    Dies ist eine Community die sich mit dem Thema der Gerechtigkeit von Arbeit, Einkommen und Vermögen beschäftigt.

    • Wie ist das alles verteilt?
    • Wie könnte es gerechter sein?
    • Welche Wege werden gegangen?
    • Welche Lösungen und Wege dorthin gibt es?

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